Diese Rebsorte ist im deutschsprachigen Raum auch als Scheurebe bekannt und wurde von Georg Scheu Anfang des 20. Jahrhunderts gekreuzt. Sämling schmeckt meistens leicht und fruchtig und kann sowohl trocken als auch restsüß ausgebaut werden. Der Sämling ist keine steirische DAC Rebsorte.
Sauvignon Blanc ist die Leitrebsorte der Steiermark und eine der neun DAC Rebsorten. Steirischer Sauvignon Blanc ist sehr vielfältig und gewinnt auch bei internationalen Wettbewerben wie zum Beispiel dem Concours Mondial du Sauvignon regelmäßig Preise.
Schaumwein (Sekt) entsteht durch zweite Gärung von Wein. In Österreich gibt es drei gesetzliche Stufen: Sekt Austria, Reserve und Große Reserve. Steirischer Sekt basiert meist auf traditioneller Flaschengärung und basiert dabei auf Rebsorten wie Sauvignon Blanc oder Chardonnay. Die kühlen Lagen der Steiermark fördern Frische, Säure und feine Aromatik. Typisch sind Aromen von Zitrus, Kernobst oder Blüten, kombiniert mit einer eleganten Perlage. Schaumwein aus der Steiermark eignet sich als Aperitif oder zu feinen Speisen. Entdecken Sie steirische Schaumweine in der Übersicht.
Schilcher ist ein Roséwein von intensivem dunklem Farbton, welcher aus der Rebsorte Blauer Wildbacher produziert wird. Ein Großteil der Anbaufläche des Blauen Wildbachers liegt in der Steiermark. Der Geschmack von Schilcher ist fruchtig, frisch und mit einer animierenden Säure. Schilcher ist meist ein trockener Stillwein, kann jedoch auch als Süß- oder Schaumwein ausgebaut werden. Blauer Wildbacher ist eine der neun DAC Rebsorten in der Steiermark.
Spätlese ist eine Prädikatsstufe für Weine aus vollreifen Trauben mit mindestens 19° KMW. Sie dürfen nicht angereichert werden und können trocken bis süß ausgebaut sein. In der Steiermark kommen Spätlesen insbesondere bei aromatischen Sorten wie Muskateller, Traminer oder Morillon (Chardonnay) vor. Aufgrund des kühleren Klimas bewahren diese Weine trotz Reife oft eine prägnante Säurestruktur. Entdecken Sie steirische Spätlesen in der Übersicht.
St. Anna ist eines der Ortsweingebiete im Vulkanland Steiermark. Die Leitrebsorten in St. Anna sind Sauvignon Blanc und Morillon.
Eines der Ortsweingebiete im Vulkanland Steiermark ist die Gemeinde St. Peter. Hier sind die Leitrebsorten Sauvignon Blanc und Weißburgunder.
Stainz ist eines der Ortsweingebiete in der Weinbauregion Weststeiermark. Die Leitrebsorten in Stainz sind Sauvignon Blanc und Blauer Wildbacher (als Schilcher ausgebaut).
Startin ist der alte steirische Begriff für Weine aus einem 600 Liter fassenden Holzfass. Auch heute wird das Startin in der Steiermark noch verwendet.
Seit mehr als 10 Jahren füllen die steirischen Winzer ihre Weine in der wiederbefüllbaren Steiermarkflasche ab. Diese ist erkennbar an der Prägung des steirischen Panthers direkt unterhalb des Flaschenhalses. Die Steiermarkflasche kann bei vielen steirischen Weingütern wieder zurückgegeben werden. Dort wird sie gewaschen und wiederbefüllt.
Steillagen prägen das Landschaftsbild der Steiermark und bilden gemeinsam mit den Böden und dem Klima ein einzigartiges Terroir. Steillagen sind besonders schwer zu bearbeiten, da nur wenige oder gar keine Arbeitsschritte maschinell durchgeführt werden können und alle Arbeitsschritte mit der Hand gearbeitet werden müssen.
Straden ist eines der Ortsweingebiete im Vulkanland Steiermark. Die Leitrebsorten in Straden sind Sauvignon Blanc und Grauburgunder.
Strohwein entsteht aus vollreifen, auf Strohmatten getrockneten Trauben. Die Trocknung dauert mindestens drei Monate, der Zuckergehalt steigt stark an und das Mindestmostgewicht beträgt 25° KMW. Das Ergebnis ist ein konzentrierter, edelsüßer Wein mit intensivem Aroma und hohem Reifepotenzial. In der Steiermark wird Strohwein nur vereinzelt produziert, da die klimatischen Bedingungen und die hohe Luftfeuchtigkeit die Trocknung erschweren können. Strohwein wird meist in kleinen Mengen abgefüllt und eignet sich als Dessertwein oder als Begleiter zu kräftigem Käse. Hier finden Sie Strohweine aus der Steiermark.
Als Sturm bezeichnet man in Österreich den noch gärenden Wein. Der bereits angegorene Traubensaft ist mitten in der alkoholischen Gärung. Durch die laufende Alkoholische Gärung entsteht Kohlenstiffdioxid, welches den Wein auf der Zunge prickeln lässt, der Wein „stürmt“. Sturm ist trüb und schmeckt süß. In der Steiermark, entlang der Weinstraßen, bekommt man im Herbst fast überall Sturm und Kastanien.
Die Südsteiermark ist das größte der drei Gebiete in der Weinbauregion Steiermark.